Informationen über das Leben von Schwestern des Prämonstratenserordens aus der Böhmisch-Mährischen Provinz und von ihren beiden Gemeinschaften mit Eigenaposteltätigkeit

Heiliger Berg bei Olmütz – Norbertinum

Historie

Die Kongregation von Schwestern des Prämonstratenserordens wurde im Jahre 1902 am Heiligen Berg bei Olmütz vom Strahover Prämonstratenser P.Vojtìch Frejka gegründet. Die Kongregation verbreitete sich schnell in Mähren und in Böhmen und nach der Teilung in zwei Provinzen im Jahre 1939 auch in der Slowakei. Ihre Ordensschwestern wirkten in Pfarrgemeinden, Seminaren, bei Kranken und Waisen, in Norbertinum veranstalteten die Ordensschwestern Kurse von Exerzitien bis Jahre 1950, wo ihre öffentlich nützliche Tätigkeit gewaltsam vom kommunistischen Regime unterbrochen wurde. Die Ordensschwestern wurden aus ihren Klöstern ausquartiert und verlebten die Totalitätszeit an verschiedenen Orten der Republik konzentriert, gezwungen jedwede Tätigkeit aufnehmen.
Nach dem Jahre 1989 kam es zur politischen Änderung im Staat, es wurden uns einige beschlagnahmte und beträchtlich beschädigte Klöster zurückgegeben und wurde auch Tätigkeit unserer Ordensschwestern allmählich wiederaufgenommen.

Neuer Anfang

Nach Norbertinum an den Heiligen Berg /ins Heim von Ordensschwestern/ kamen wir im Jubiläumsjahre 2000 zurück, nach der Rekonstruktion von zwei kleineren Gebäuden, wo jetzt wir wohnen, preisen und beten Herrn an und pflegen unsere bejahrten Mitschwestern.
Das ganze Areal Norbertinum besteht aus drei verschiedenartig großen Gebäuden, die gegenseitig durch den Verbindungsgang verbunden sind.
Im Januar 2004 setzten wir in Betrieb eine neue Großkapazitätsküche und einen Waschraum, deren Dienste wir auch einheimischen Bürgern und Brüdern des Prämonstratenserordens leisten, die am hiesigen Wallfahrtsort wirken.
Im Juli2005 eröffneten wir das Heim des hl.Norbert für Laiensenioren. Hier helfen wir ihnen bei Altersbeschwerden.
Neben unserem Kloster steht die schöne Basilika Heilige Jungfrau Maria Heimsuchung , wo Prämonstratenser aus Strahover Kanonie wirken, mit denen wir auf verschiedene Weise zusammenarbeiten. Wir arbeiten schön auch mit unseren Zivilangestellten zusammen, die unsere Sendung hier an diesem Ort verwirklichen helfen. Aus ihrer Initiative entstand auch Bürgervereinigung Norbert für Unterstützung unserer Tätigkeit.

Gemeinleben und apostolischer Dienst

Geistliches Leben + Erholung

Unser geistliches Leben konzentriert sich auf tägliche Verherrlichung der heiligen Messe, Gotteslob im Chor und auf regelmäßige Anbetung IHS, besonders für Bedürfnisse der Kirche, unseres Ordens und der ganzen Welt. Unsere Kapelle ist hl.Norbert geweiht und ist das Zentrum unserer Gemeinschaft und des ganzen Klosters. Hier wurden Reliquien des hl.Augustin verehrt! Unsere Gemeinschaft drücken wir aus auch durch regelmäßige Erholung im Kloster und in unserem schönen Garten, wo wir in Sommermonaten Gemüse für unsere Küche und zur Kostabwechslung anbauen. Größerer Gartenteil dient zur Erholung, mit großem Spielplatz und einer Feuerstätte für Sommersitzen auch mit Brüdern aus Nachbargemeinschaft.

Apostolische Tätigkeit außer Gemeinschaft

In der Außentätigkeit außer Gemeinschaft engagieren sich einzelne Schwestern im Dienst unheilbar Kranken im hiesigen Hospitz, am Sekretariat des Olmützer Erzbistums, als Orgelspielerin und Kirchenchorleiterin in der Basilika, im Unterricht an der Theologischen Fakultät in Olmütz, in der Arbeit mit Jugend und Katecheten.

Pfarrgemeinde Velký Týnec

Her ist die Diezesenpfarre, wo unsere Ordensschwester Norberta wirkt, sie lebt seit längerer Zeit außer Gemeinschaft , um ihrem kranken Bruder-Priester zu helfen. Sie hilf ihm in der Pfarrgemeinde mit der Jugend , sorgt für den Pfarrhaushalt und die Kirchenverzierung.
Die Pfarrgemeinde ist vom Heiligen Berg etwa 20 km entfernt, so dass S.Norberta mit uns regelmäßig zusammentrifft.

Humpolec

Historie

Unsere Ordensschwestern wirkten hier in Humpolec vom Jahre 1936 und pflegten Laiensenioren aus Humpolec und Umgebung bis zum Jahre 1950, wo ihre Tätigkeit gewaltsam vom kommunistischen Regime unterbrochen wurde.

Neuer Anfang

Im Jahre 1992 wurden beide Objekte zurückgegeben und nach ihrer Rekonstruktion in den Jahren 1993-4 knüpfte die Gemeinschaft der Schwestern hier an ursprüngliche Tätigkeit unserer Schwestern an. Im Jahre 1994 wurde das Heim von selig Bronislava wiedereröffnet und fünf Ordensschwestern begannen hier zu wirken, die Haupttätigkeit war im Heim, die Schwestern halfen auch in der Pfarrgemeinde beim Religionsunterricht.
Jetzt sind hier vier Ordensschwestern im Alter 35-43 Jahre, arbeiten im Heim von selig Bronislava und sorgen auch für geistlichen Dienst den Senioren. Sie arbeiten eng mit Prämonstratensern der Želiver Kanonie zusammen. Ihr Kloster ist etwa 9km von Humpolec entfernt und sie gewährleisten Priesterdienst in der Pfarrgemeinde und bei den Ordensschwestern. Es ist hier eine sehr schöne Zusammenarbeit mit Zivilpersonal nicht nur in Sorge für Senioren, sondern auch bei verschiedenen Kultur- und Interessenprogrammen. Das Kloster, wo die Schwestern wohnen, ist eine Privatkapelle, geweiht dem Heiligen Kreuz. Hier verherrlichen Schwestern Liturgie – Brevier + heilige Messe, meditieren und beten Herrn in IHS an. Das Kloster ist mit dem Heim von selig Bronislava durch denVerbindungsgang verbunden. In diesem Heim ist die Kapelle auch für Öffentlichkeit, geweiht selig Bronislava. Hier beten sie mit Bewohnern und verherrlichen heilige Messe. Es befindet sich hier auch ein Rehabilitationsraum zum Turnen mit Klienten und ein geräumiger Speisesaal für Klienten, die fähig sind zu gehen. Die Leitung des Heims sichert auch verschiedene Aktionen außer Heim, Fahrten und Kulturprogramme in Humpolec auch in der Umgebung, an denen sich auch unsere Schwestern beteiligen.

Tertianer

Zu unserer Gemeinschaft wurden auch Tertianerinnen angenommen, die mit uns die Norbertinsspiritualität erleben wollen. Sie wirken als Gärung in ihren Pfarrgemeinden und beten gemeinsam einige Teile liturgischen Gebets. Wir kommen mit ihnen regelmäßig bei verschiedenen geistlichen und kulturellen Programmen zusammen.

Sankt Norbert empfahl besonders Gastfreundlichkeit und Hilfe den Armen und Bedürftigen. Deshalb wollen wir unsere Herzen und Hände zu Bedürfnissen von Leuten offen haben , die besonders auf jede beliebige Weise leiden, bedrückt und bedrängt werden. Unsere Gemeinschaften wollen zu Stätten geistlicher Erfrischung werden.

Alles für Ihn, in Ihm und mit Ihm – Jesus Eucharistie – Freude und Schmerz, Lachen und Weinen, Arbeit und Ruhe, Leben und Tod….“